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Mario Behling's blog

Freifunk in Rostock: Interview mit Freifunkern auf dem 23c3 Chaos Communication Congress

In der Wireless Corner treffen sich die Freifunker beim 23. Chaos Communication Congress am Alexanderplatz. Am Rande spreche ich mit Rene und Mathias von der Opennet-Initiative aus Rostock über die Organisation des lokalen Freifunk-Netzes, die Zusammenarbeit mit der Universität und ihre eigene Motivation. Zudem berichtet Rene darüber, wie freie Netze kürzlich unter seiner Mithilfe in Kerala in Indien entstanden und Berliner Freifunker sich im Bundesstaat Goa engagieren.

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Free Culture, Free Software, Free Infrastructures! Openness and Freedom in every Layer of the Network (Flo Fleissig, Episode 1)

Flo Fleissig interviews Kloschi (Freifunk), Kurt Jansson (Wikimedia), Jürgen Neumann (Freifunk), Rishab Aiyer Ghosh (United Nations University), Lawrence Lessig (Creative Commons) and Allison and Benoit (Montréal Wireless)


"Hello this is Flo!" .. from the free culture, free software, free infrastructure conference Wizards of OS in Berlin. "It is good stuff you can do here. There are excellent panels with excellent people from all over the world." And Flo is gonna go out to interview some of those excellent people. Watch how Flo talks with Kloschi, Freifunk activist and developer from Leipzig (Germany), finds out that Kurt Jansson, head of the Wikimedia association in Germany, uses the same Freifunk gateway as himself or learns about the early days of free infrastructures in Germany by talking to Jürgen Neumann one of the "founding fathers" of the Freifunk community. Further on Rishab Ghosh from the United Nations University in Maastricht explains how open content and open infrastructure are closely related, before he gets an overview of the development of the world’s biggest wireless network in Berlin by Flo … And of course he also gets to know where he finds Flo’s node in the network. Also, Lawrence Lessig from Stanford University and Creative Commons (and without name tag) describes the free network project in Berlin as “an extremely important project to liberate the physical layer right now.” Flo: “Thank you Larry … and here is your name tag, which I found.” Finally Allison and Benoit from free wireless community in Montréal explain about different models to share and give us a few insights into the chances and difficulties you face when you try to establish a free and open network.

Globaler Freifunk-Feed-Newswire online

Ein globaler Freifunk-Newswire ist jetzt unter http://global.freifunk.net zu erreichen. Hier gibt es zudem eine Übersicht über Freifunk-Initiativen weltweit. Bisher konnte ich 271 landesweite, regionale und lokale Freifunk-Projekte aus 33 Ländern identifizieren. Obwohl die Anzahl von Initiativen noch nichts über die tatsächliche Zahl der Teilnehmer aussagt, verdeutlicht die Vielzahl der Projekte bereits den weltweiten Trend zum Aufbau von freien Netzen. Deutlich wird jedoch ebenfalls, dass in Afrika und Asien bisher erst wenige Initiativen existieren. Es ist aber auch möglich, dass einige Communities aufgrund von Sprachbarrieren noch nicht identifiziert werden konnten.

Nicht alle Initiativen stellen Feeds zur Verfügung. Derzeit werden auf der Website 111 Feeds syndiziert. Der Großteil davon sind Projekt-Blogs, aber auch einige private Freifunk-Themen-Blogs, Freifunk-Foren und Wikis werden syndiziert. Alle gegenwärtig gesammelten Feeds sind als OPML (http://freifunker.perspektive89.com/aggregator/opml) erhältlich. Interessierte können die Feeds somit auch auf dem eigenen Computer syndizieren oder selbst ähnliche Angebote einrichten. Die Feeds des Newswires gibt es im RSS- und Atom-Format: http://global.freifunk.net/node/feed, http://global.freifunk.net/atom/feed

Die stichwortspezifischen Feeds (Tag-Feeds) funktionieren im Moment leider noch nicht einwandfrei (http://global.freifunk.net/syndication). Folgend eine Übersicht über die Anzahl von Freifunk-Initiativen in verschiedenen Ländern auf der Website. Eine nicht ganz aktuelle Liste von Freifunk-Communities und Intitiativen findet sich auch auf der englischen Wikipedia unter: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wireless_community_networks_by_region.

Land

Anzahl Communities
(Land, Region und Stadt)

Deutschland (Germany)

45

France

41

España (Spain)

40

Hrvatska (Croatia)

31

USA

28

Australia

14

Nederland (The Netherlands)

10

United Kingdom

7

New Zealand, Aotearoa

6

Österreich (Austria)

6

Ελλάδα (Greece)

6

Schweiz, Svizzera, Svizra, Suisse

5

België, Belgien, Belgique

3

Argentinia

2

Canada

2

Česko (Czech)

2

Colombia

2

Danmark

2

Italia

2

Србија/Srbija (Serbia)

2

Paraguáype (Paraguay)

2

South Africa

2

Cameroun

1

Ghana

1

hÉireann (Ireland)

1

Magyarország (Hungary)

1

Norge (Norway)

1

Portugal

1

Sénégal

1

Tanzania

1

नेपाल (Nepal)

1

India (Tibetan Technology Center)

1

Uruguay

1

Weitere Freifunk-Projekte nehme ich gerne auf. Bitte als Kommentar hier eintragen: http://global.freifunk.net/free_global_wireless_community.

Zur Software der Freifunk-Newswire-Site: Hierfür nutze ich einen Webserver mit Linux, Apache, MySQL, PHP und das Content-Management-System Drupal (http://drupal.org) mit dem Zusatzmodul Aggregator2 (http://drupal.org/project/aggregator2).

Über kurz und lang - Freifunk in Berlin wächst und wächst und wächst

Die Berliner Freifunker verzeichnen in diesem Sommer sehr gute Funkbedingen. Auch kleine entfernte Netze und Knoten (Freifunk-Router) bauen somit ohne Probleme Verbindungen in das große Berliner Netz auf. Bereits fast 400 einzelne Nodes verzeichnen eine Verbindung mit dem Router auf dem ND in Friedrichshain. Obwohl in einer Großstadt wie Berlin viel Funkverkehr läuft, starke Luftbewegungen herrschen und Häuser die Ausbreitung von Funkwellen beeinträchtigen, nehmen auch die „Long-Shots“ in letzter Zeit enorm zu.

Auf der Karte erkennt man im Moment einige weite Links aus dem Stadtzentrum bis runter an den Müggelsee oder in den Norden nach Marzahn und Hellersdorf. Möglich wird dies unter anderem durch Antennen, die an hoher Stelle angebracht sind. In Marzahn zum Beispiel funkt ein Router auf einem Balkon im 12. Stock über einen 5 km-Link nach Hohenschönhausen / Weißensee.

Die Gegenstation befindet sich ebenfalls in luftiger Höhe – auf dem Dach eines Zwölfgeschossers. Eine kleine Chronologie, wie das kleine Freifunk-Netz im letzten Jahr gewachsen ist, hat Felix im Forum der Gruppe in Hohenschönhausen / Weißensee (Hsh / Wse) erstellt: http://wlanhsh.de/forum/viewtopic.php?p=13879 „gockelhahn“ im Forum: „nachdem anfang des jahres knapp 200? (kann mich nicht mehr erinnern) nodes verbunden waren, sind es heute schon fast 400 (die kleinen inseln sind hier leider nicht mitberechnet … die beeindruckende ausbreitung des netzes und die krassen long-shots (innerhalb einer großstadt!): hochhaus hsh <-> wse hochhaus hsh <-> marzahn (5 km) sharping <-> mitte mitte <-> köpenick (13 km !!!)“

Gegen Atomkraft und für erneuerbare Energien am Potsdamer Platz in Berlin

20 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl findet auf dem Potsdamer Platz in Berlin ein Aktionstag gegen Atomenergie statt. Benjamin Albrecht interviewt hier Anwesende – viele vom freiwilligen ökologischen Jahr. Was ist ihre Meinung zur Atomenergie? Warum sind sie dagegen? Was sind die Alternativen?

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Auf dem Weg zum überregionalen Freifunk-Netz

Viele Freifunker kennen das: Man ist der erste und hat keinen Kontakt zur „großen Wolke“. Auch wenn sich einige Freunde in der Umgebung mit anschließen, solange kein Kontakt zur großen Wolke besteht, bleibt das Freifunk-Erlebnis doch ziemlich unspektakulär. Warum also den ganzen Aufwand betreiben und mitmachen? Warum nicht warten, bis sich die Lücke zu zum lokalen Netz schließt?

Um verstreute Netze – kleine und große miteinander zu verbinden, gibt es nun das FreifunkVPN-Projekt. Denn, mittels VPN-Technik ergibt sich die Möglichkeit einzelne Wolken über das Internet mit einem Tunnel zu verbinden und so die Freifunkwolken in einer Stadt und sogar die Netze verschiedener Städte in einem gemeinsamen überregionalen Freifunk-Netz zu vereinen. Dies ermöglicht nun auch den Freifunkern in kleinen Netzen mit größeren Freifunk-Wolken in Kontakt zu treten und so direkt mit entfernten Teilnehmern zu kommunizieren - ein starker Motivationsschub.

Strategien der Informationsverarbeitung und das veränderte Kommunikationsverhalten bei der Nutzung moderner Medienkanäle

Mit der zunehmenden Nutzung moderner Medien offenbaren sich auch vermehrt Schattenseiten der Kommunikation per Email, Messengerdiensten, Blogs und SMS. Die Menge von Emailnachrichten führt zu Kommunikationsoverload, eine missverständliche Zeile beim Chatten belastet eine Beziehung und Probleme Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, führen zu einem Gefühl der Überforderung. Welche Strategien der Nutzer bei der Informationsverarbeitung ermöglichen es mediale Einschränkungen in den modernen Medien aktiv zu kompensieren? Das Verständnis von Kommunikationsprozessen, den Effekten und Folgen bildet den ersten Schritt für die Lösung von Kommunikationsproblemen, die bei der Nutzung moderner Medienkanäle auftreten. Doch wie sehen diese Kommunikationsprozesse tatsächlich aus? Wie beeinflusst die Interaktion in diesen Medien den Austausch? Welche Erkenntnisse liegen darüber vor?

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Janischkeit in Berlin: Unser Ziel (Folge 4)

Der Jan gibt uns in dieser Episode einen Einblick in die Geschehnisse vor 16 Jahren. "Da wurde die Wand einfach runter gelassen." Irgendwie war es vorher "wie in einem Käfig und plötzlich, da wurden sie frei gelassen." ... auch der aus der Provinz kommende Jan. Und heute ist es alles ziellos? Nein, es gibt ein Ziel! Und zwar...


Google Video http://video.google.com/videoplay?docid=8859816921879791806

YouTube http://www.youtube.com/watch?v=7wJb6dtVMMU


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Das Wachstum des Indymedia-Netzwerks: Das erste global agierende alternative Mediennetzwerk

Indymedia wird zu Recht von vielen als erstes global agierendes alternative Mediennetzwerk angesehen. Das rasante Wachstum Indymedias wird bereits bei der Betrachtung der Website deutlich. Hier sind 165 Medienkollektive, die offiziell Teil des Netzwerks sind, aufgelistet - in mehr als 70 Ländern und auf allen Kontinenten. Das Wachstum des Netzwerks vollzog sich bisher vor allem in der westlichen Welt und Lateinamerika. Seit 2005 schwächte es sich hier jedoch erheblich ab. In anderen Weltregionen, zum Beispiel in Asien, bilden sich weiterhin neue Medien-Kollektive, jedoch nicht in dem Umfang wie es bisher im Westen zu beobachten war. Nichtsdestotrotz muss dies nicht zwangsläufig als ein abflauender Trend angesehen werden. Einerseits operieren bestehende Indymedia-Kollektive fortlaufend weiter und sind für neue Mitglieder offen. Andererseits sind in einigen Ländern vermehrt auch Indymedia-Kollektive aktiv, die keine eigenen Webpräsenzen betreiben und bereits bestehende Websites und andere Kanäle, zum Beispiel Blogs, für die Medienpublikation nutzen.

Janischkeit in Berlin: Auf Kosten Anderer (Folge 3)

Wieder in seinem blauen Hemd denkt Der Jan heute über den Frust und Reiz den viele am Ende des Tages verspüren nach. Wer lebt hier auf wessen Kosten? Der Jan: "Ich weiß nicht wer hier alles auf meine Kosten lebt, aber ich weiß auch genau ich lebe auch auf Kosten anderer..."


Google Video: http://video.google.com/videoplay?docid=5466509022319540084
YouTube: http://youtube.com/watch?v=j3MOYqE48KQ

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Bush singt Lennon-Song „Imagine”

Bereits seit einigen Monaten findet im P2P-Netz ein Cover-Song des bekannten Lennon-Stücks „Imagine“ aus dem Jahr 1971 seine Verbreitung. Der Song wird offensichtlich vom amerikanischen Präsidenten George W. Bush gesungen. Inzwischen kursieren zahlreiche Remixes im Web (ein Download von Mediacracy hier). Doch es stellen sich mehrere Fragen: Erstens, wieso wurde der Song (eine Privataufnahme?) ins Internet gestellt? Und zweitens, wieso singt der Präsident des mächtigsten Landes der Welt gerade diesen Song oder stammt die Aufnahme doch von jemand anderen?

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Freifunk: Jetzt Umschalten! Vom Konsumieren zum Selbermachen!

Zum Freifunk-Community-Weekend kamen am Wochenende Freifunk-Enthusiasten aus ganz Europa in die C-Base nach Berlin, unter ihnen auch Stefan aus Zuzwil in St. Gallen. Er wollte sich vor allem über die Erfahrungen informieren, die andere beim Aufbau von Freifunk-Netzen gesammelt haben. Ich sprach mit ihm über seinen Besuch bei den Freifunkern in Berlin, seine Motivation für den Aufbau eines lokalen Freifunknetzes in Zuzwil und die Philosophie hinter Freifunk.

Mario: Gruezi Stefan!
Stefan: Hallo!

Mario: Warum bist du nach Berlin gekommen? Nur wegen des Freifunk-Community-Weekends?
Stefan: Ja, das ist richtig. Ich bin vor allem zum Erfahrungsaustausch hergekommen. Mich interessiert einerseits die technische Seite, andererseits die philosophische Seite von freien Netzwerken. Beim technischen Aspekt interessiert mich zum Beispiel das Antennenbauen. Wie funktioniert das? Was für Antennen gibt es? …die verschiedenen Typen. Ja, mir macht das Spaß das selber zu bauen und da habe ich gedacht, ich komme einfach her.

Mario: Was ist für dich das Spannende am Freifunk-Projekt?
Stefan: Das Umschalten vom Konsumieren zum Selbermachen. Die Freifunk-Software ist zum Beispiel Open Source, also quelloffen und unter einer freien Lizenz. Daher kann man bei Freifunk alles abändern und seinen Bedürfnissen und lokalen Bedingungen anpassen.
Freifunk das bedeutet - eine Gemeinschaft baut ein freies Netz auf, wo die Gemeinschaft miteinander kommunizieren kann - ganz unabhängig von kommerziellen Interessen. Es geht darum, dass die Einzelpersonen nicht wie Konsumenten behandelt werden und sich wie passive Konsumenten verhalten, sondern sie können aktiv daran teilnehmen.
Und bei dem Treffen hier in Berlin ist für mich auch das Spannende, wie die Idee von Freifunk von den Gruppen überall in Europa umgesetzt wird. Das passiert ganz verschieden. In jedem Projekt wird die Idee etwas anders angewendet. Das rührt daher, dass die Motivation ein Freifunk-Netz aufzubauen in verschiedenen Orten unterschiedlich ist. Freifunk dient zum Beispiel oft vor allem dazu Internet in Gebieten zu verteilen, wo kein Breitbandanschluss vorhanden ist. Doch der Community-Gedanke des lokalen Netzwerks tritt immer stärker in den Vordergrund. Und diese Idee einer freien Community ist für mich am interessantesten. Denn, in der Schweiz - da haben wir auch fast alle Breitbandzugang.

Mario: Hm, verstehe, und was kann man jetzt in so einem freien Netz machen?
Stefan: Ja, theoretisch ist es alles denkbar. Man kann alle möglichen Daten tauschen, Dienste anbieten, zum Beispiel freies Voice over IP… also sozusagen über den Computer telefonieren, freies Radio, Netzwerkspiele, Peer-to-Peer-Transfer und so weiter. Als praktisches Beispiel: Ich könnte mir vorstellen, dass zum Beispiel eine kleine unbekannte Band ihre Musik über das Netzwerk zum Hören zur Verfügung stellt.

Mario: Ok, aber was ist da der Unterschied zum Internet? Das geht doch heute schon im Internet.
Stefan: Das stimmt! Ein guter Punkt! Ja. Aber im Internet ist man darauf angewiesen, dass eine große Firma die Infrastruktur zur Verfügung stellt und ihre Dienste anbietet. Bei Freifunk kann jeder selber Mitmachen. Jeder Teilnehmer ist quasi Teil eines Ganzen. Und das Netzwerk gehört den Menschen, die daran teilnehmen. Somit können sie auch selbst aktiv bestimmen, was sie mit diesem Netzwerk machen. Wenn Sie den Wunsch haben einen Dienst zu nutzen oder anzubieten, müssen sie zum Beispiel nicht darauf warten, dass ihnen eine Firma ein Produkt anbietet. Wenn sie über das Wissen verfügen, können sie selbst jede Art von Diensten einführen. Zudem sind Freifunk-Netze an sich unabhängig vom Internet. In dem Sinne sind sie auch ausfallsicherer, denn wenn etwas einmal nicht funktioniert, muss man nicht warten bis die Firma kommt, sondern man kann es selbst machen oder sich von jemanden im Netzwerk helfen lassen. Das setzt natürlich aktive Nutzer und eine Philosophie der Nachbarschaftshilfe voraus.

Mario: Was benötigt man eigentlich um mitzumachen?
Stefan: Um mitzumachen benötigt man schon ein paar Sachen – einen Access Point, dann die Freifunk-Software und das Wissen zur Konfiguration. Es ist auf einigen Gebieten noch ein Experiment, aber es wird immer einfacher und es läuft bereits. Ja, es funktioniert! Um mitzumachen ist es, denke ich, aber am wichtigsten ein Interesse zu haben und im Kopf eine Entscheidung zu fällen: Nicht nur ein passiver Konsument zu sein, sondern ein aktiver Teilnehmer.

Mario: Wie weit seid ihr in Zuzwil mit eurem Freifunk-Netz?
Stefan: Ja, wir stehen noch ganz am Anfang. Ich bin der Erste, aber es gibt bereits zwei weitere Interessenten in meiner Nachbarschaft. Wir wohnen in einem kleinen Dorf und auch die Topologie in der Schweiz ist ganz anders als zum Beispiel in Berlin. Trotzdem jetzt geht es los!

Mario: Und was denkst du, wie wird es allgemein mit der europaweiten Freifunk-Community weitergehen? Was kannst du dir vorstellen?
Stefan: Ich kann mir vorstellen, dass man die verschiedenen Funkwolken über das Internet miteinander verbindet - zum Beispiel die Berliner „Freifunkwolke“ mit Leipzig, St. Gallen und Brüssel. Dann wären die interessierten Leute schon einmal näher zusammen. Das wäre ein weiterer Schritt zur Verbindung der europäischen Community. Daraus könnte sich eine eigene Netzkultur ganz unabhängig vom kommerziellen Internet bilden.

Mario: Ja! Ich bin gespannt! Klingt spannend! Danke für das Interview, Stefan!
Stefan: Kein Ursache. Danke auch.

 


Die Website der Community in St.Gallen: http://fuerstenland-wireless.net/

Janischkeit in Berlin: Wir sind Sklaven oder? (Folge 2)

Wie funktioniert die Gesellschaft? Sind wir Sklaven und ist das alles ganz falsch gelaufen? "Der Jan" hat hierzu eine eindeutige Antwort für uns: "Da lach ick! Komm ick aus der DDR oder wat?"



YouTube: http://youtube.com/watch?v=c7k3lSWS_Ls
Google: http://video.google.com/videoplay?docid=8128203888664510780

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Janischkeit in Berlin: Jetzt darf ich auch mal! (Folge 1)

3:33 Minuten. Jans Perspektive auf das Leben in Berlin. "Warum erzähl ich euch das eigentlich? Weil jetzt jeder mal darf!" Jan berichtet darüber, wie es lang geht in dieser grauen Stadt, philosophiert "Über-Lebenskunst" und beantwortet euch die Frage, warum er eigentlich raucht. Drei Minuten gelabert und wieder nichts verändert?


You Tube: http://www.youtube.com/watch?v=0hB-x-OsE7Q
Google: http://video.google.com/videoplay?docid=-2187913903129277305

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