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auslandsstudium

Sommerfest der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt (Oder), 2001

Mit einer alten VHS-Kamera und einem 20-Minuten-Akku bin ich 2001 beim Sommerfest der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) unterwegs.


Teil 1, Direkter Link: http://video.google.de/videoplay?docid=2290044605311700374


Teil 2, Direkter Link: http://video.google.de/videoplay?docid=4187219626069411387

Ein riesiges Fest mit mehr als 2000 Leuten – deutsche und polnische Studenten und Gäste aus der Ukraine, Weißrussland, Schweden, Frankreich, China und vielen anderen Ländern. Zu Essen gibt es reichlich. Auf dem Hinterhof wird gegrillt und französische Erasmusstudenten machen leckeren Salat und „Quiche Lorraine“. Der Univerein Spotkanie verkauft derweil die osteuropäische Spezialität Bigos. Ein bunter Abend beginnt. Professoren und die Frankfurter treffen ein und präsentieren das lockere und aufgeschlossene Frankfurt vor der Kamera. Einige sind nur wegen den „Kuwistars“, eine Band von Dozenten, die am Abend ihre Hits zum Besten geben. Frankfurt ist super, berichten zwei Dutzend Partyteilnehmer und „hier gibt es das beste Bier überhaupt“. Am Ende des Abends rockt die Stadt zu Salsa und Samba bevor die Studies um zwei Uhr morgens beginnen, die Straße zu fegen, denn so war es mit dem Bürgermeister abgemacht.

 

Film: Mario Behling
Länge: 42 min


Online in zwei Teilen
Format: 3:4, VHS
Zeitpunkt: 6. Juni 2001

 

Vielen Dank an Michaela Grün, Arek Paszek und alle Helfer für die Organisation des Festes und nicht zu vergessen auch die Musiker und Künstler.

Studieren in Italien: Nicht nur piano, piano und immer mit der Ruhe

Morgens um fünf geht es am 2. März mit Czech Airlines zuerst von Berlin nach Prag und dann weiter nach Rom. „Das ist die billigste Variante“, meint Jana im Reisebüro. Von Rom dann noch drei Stunden mit dem Zug und ich sollte gegen 23 Uhr ankommen. Doch unterwegs in Italien wartet schon eine Überraschung auf mich, denn es gibt Streik und das heißt: Es gibt keinen Anschlusszug. Streik, „Sciopero“, das ist also ein Wort, das man sich merken muss. Doch Streik in Italien ist mit Streik in Deutschland nicht zu vergleichen. Irgendwie funktioniert trotzdem alles. Und nachdem einige Mitreisende mächtig Krach machen, bucht der Stationschef zwei Taxis für die übrig gebliebenen 8 Reisenden. Die anderen ca. 20 Personen, die ebenfalls in unsere Richtung wollten, sind offenbar schon anders weitergekommen.

Im Taxi sitzen wir zu fünft. Der Fahrer, zwei Frauen, ein aufgeweckter 13-jähriger und ich. Und wie sie sich alle so offen und munter miteinander unterhalten, fühle ich, jetzt bin ich in Italien angekommen. Zwei Stunden sind wir unterwegs, viele Themen werden abgehandelt. Das Fernsehen und die Politiker, vor allem Berlusconi, bekommen ihr Fett weg, soviel verstehe ich.

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