You are here

chaos communication congress

Jahresrückblick von Constanze Kurz Pressesprecherin des Chaos Computer Clubs beim 24c3

Constanze Kurz vom CCC im Gespräch mit Alex Antener von der Free Software Foundation über Hackerparagraphen, Bundestrojaner, Anonymisierungsdienste und die Vorratsdatenspeicherung mit der bevorstehenden "Überwachung einer halben Milliarde Menschen" in Europa. Im letzten Jahr hat der Chaos Computer Club vor allem daran gearbeitet seine Pressearbeit zu verbessern und Aufklärungsarbeit zu leisten um die Breite der Gesellschaft zu erreichen und "gegen die Propaganda, die teilweise aus den Ministerien kommt anzugehen", so Constanze.


Direkter Link: http://video.google.com/videoplay?docid=1882161049652422941

Kategorien: 

Interview with André and Benjamin from the FFII at the 24c3

Jan and me had the chance to talk to André and Benjamin Henrion from the Foundation for a Free Information Infrastructure (FFII) at the 24c3 Chaos Communication Congress. Besides some general talk about the activities of the FFII in Brussels we get a few insights into the current campaign against the Microsoft standard ooxml.


Direct Link http://video.google.com/videoplay?docid=-8339984839794083810

KDE-Entwickler treiben Wikipedia-Integration in den Desktop voran: Daniel Molkentin im Interview beim 23c3

Ein Fokus der Arbeit der Community hinter dem hauptsächlich für Linuxsysteme genutzten Desktop KDE ist es derzeit Wikipedia-Inhalte zu integrieren. Kurt Jannson interviewt Daniel Molkentin zu diesem Projekt beim 23c3, dem 23. Chaos Communication Congress, in Berlin.

Freifunk in Rostock: Interview mit Freifunkern auf dem 23c3 Chaos Communication Congress

In der Wireless Corner treffen sich die Freifunker beim 23. Chaos Communication Congress am Alexanderplatz. Am Rande spreche ich mit Rene und Mathias von der Opennet-Initiative aus Rostock über die Organisation des lokalen Freifunk-Netzes, die Zusammenarbeit mit der Universität und ihre eigene Motivation. Zudem berichtet Rene darüber, wie freie Netze kürzlich unter seiner Mithilfe in Kerala in Indien entstanden und Berliner Freifunker sich im Bundesstaat Goa engagieren.

Kategorien: 

22c3: Jobs beim Jahreskongress des Chaos Computer Club! „Die Bezahlung ist mies und die Arbeit anstrengend“

Beim Abschlussevent des diesjährigen Kongresses vom Chaos Computer Club hat der langjährige Organisator Tim Pritlove auf Jobs beim Kongress des CCC im kommenden Jahr hingewiesen.

Interessierte sind aufgefordert im Vorfeld der Organisation des Kongresses mitzuwirken! „Die Bezahlung ist mies und die Arbeit anstrengend“, so ähnlich fasste es Tim zusammen. Aber auch „rewarding“ und ungemein interessant! Und das Leben in Berlin ist auch nicht das Schlechteste!

Das Team dieses Jahres hat hervorragende Arbeit geleistet und wurde mit tosendem Applaus der Teilnehmer geehrt.
Kategorien: 

22c3: Wikipedia Deutschland sucht Geschäftsführer (bald)

In persönlichen Gesprächen erfährt man vieles doch noch schneller und kompakter als im Internet. Kurt Jansson und Jakob Voss haben mir auf dem CCC-Jahrestreffen nun bestätigt, dass Wikipedia Deutschland mittelfristig einen Geschäftsführer sucht. Auf der Website des Wikimedia Vereins war es bereits im Oktober geschrieben. „Da trotz effektiverer Organisation des ehrenamtlichen Vorstandes auch künftig wünschenswerte Dinge unerledigt bleiben werden, sieht der Vorstand mittelfristig Bedarf für eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle.“ (http://www.wikimedia.de/2005/10/klausurwochenende-des-vereinstandsvorstands) Die Arbeitslast im Verein wird aufgrund des rasanten Wachstums von Wikipedia Deutschland immer größer und auch von Problemen mit Rechtsanwälten und Abmahnjägern bleibt Wikipedia nicht verschont. Bezüglich der Finanzierung der Stelle hofft der Verein einen Sponsor zu finden. Man kann gespannt sein auf die Ausschreibung. Ich gehe davon aus, dass sich viele Leute dafür interessieren. Denn für Wikipedia zu arbeiten, würde für viele bestimmt ein gewisses Renommee besitzen. Der mögliche Kandidat müsste mit der Wikipedia-Community vertraut sein und über zahlreiche andere Fähigkeiten verfügen – wahrscheinlich verschiedene Sprachen sprechen und auch mit Politikern umzugehen wissen. Mit der zunehmenden Bekanntheit häufen sich Anfragen aus der Politik - zum Standpunkt des Vereins zu geplanten Gesetzen. Es wird also ein echter Allrounder sein müssen, der ebenfalls Verständnis und Einblick in Rechtsfragen hat. Gespannt bin ich auch darauf, wie der Kandidat ausgewählt wird. Werden alle Lebensläufe von Bewerbern online gestellt? Und wird es am Ende eine Abstimmung über den Geschäftsführer im Netzwerk geben?
Kategorien: 

22c3: Es gibt Leute, die haben am Jahresende Besseres zu tun, als auf einen Kongress zu gehen. Ok, aber... (CCC, Teil II)

Es gibt Leute, die haben am Jahresende Besseres zu tun, als auf einen Kongress zu gehen. Ok, aber der Kongress vom Chaos Computer Clubs ist ja nicht irgendein langweiliger Kongress! Das kann echt Fun sein! Hier gibt es nicht nur Vorträge, die uns die traurige Wirklichkeit des Überwachungswahn vor Augen führen. Hm.. Sondern!
Kategorien: 

Chaos Computer Club – supersympathische Organisation, superinteressante Themen, Superlocation für einen Kongress

Mitten in der Stadt, das hat auch seine Vorteile! Zum Berliner Congress Center sind es auch bei verschneiten Straßen nur zwei Minuten zu Fuß. Vorbei an der riesigen Baustelle für das größte Shopping Center Europas und direkt ins BCC zum 22. Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs (CCC). Supername für einen Verein finde ich und Superlocation direkt vor meiner Haustür! Also, bin ich um 11.30 hier. Vor 12 Uhr gibt es keine Veranstaltungen - damit alle ausschlafen können. Also, auch eine supersympathische Organisation!

Allgemein geht's um Technologie, Gesellschaft und Utopia (superinteressante Themen). Na ja, immerhin 25 Euro kostet ein Tagespass. Der gesamte Kongress ist deshalb beim derzeitigen Budget nicht drin. Am Eingang gibt es Aufkleber mit der Aufschrift „uns gefällt alles“ und „liebe.freiheit.alles“, danach bin ich schon im Gespräch mit Leuten am Stand der Wau-Holland-Stiftung. Wau Holland wird von vielen als der Urvater des CCC betrachtet. Er starb 2001 unter ungeklärten Umständen und hinterließ ein riesiges Archiv an Dokumenten. Die Wau-Holland-Stiftung befindet sich noch mitten im Gründungsprozess und ein endgültiger Platz für das Archiv ist noch nicht gefunden, aber ein paar Originaldokumente aus dem 1981 kriege ich auch hier gleich direkt zu Gesicht. Wirklich interessant, aber leider habe ich nicht genug Zeit, mich länger zu unterhalten. Nachdem mir „hhmm?“ erzählt, wie er Holland in Jena getroffen hat und am Ende mit ihm zusammenwohnte, muss ich schon los zu ersten Veranstaltung.

Tonnere Lombard und André Rebentisch sprechen über Softwarepatente in Europa. Zuerst erklären sie uns, was Patente sind. Ok, vielleicht ganz wichtig, aber darüber habe ich schon auf Heise gelesen. Dann eine Aussage: …dass man mit der Idee dass „Informationen frei sein müssen“ im politischen Alltag nicht ‚kommen kann’. Na gut, Dankeschön, aber ich finde freie Informationen sind ein Menschenrecht. Was André hier sagt, ist vielleicht nur die Einsicht von ihm, der in der Praxis mit Politikern diskutiert. Jedenfalls bekommen wir einen kleinen Einblick in die Realität des Lobbying in Europa. Danach schaue ich mich erstmal weiter um.

Wikipedia und die Täg-Macher von Semapedia aus Wien sind auch da. Was mir noch auffällt ist, dass nicht mehr geraucht werden darf beim CCC. Das wird auch meistens eingehalten. Auf jeden Fall eine positive Entwicklung. Ansonsten sind mehr Frauen und mehr Mainstreampublikum (zu denen ich mich auch eher zähle) als vor Jahren da. Das ist ja nicht das Schlechteste. Aber offensichtlich ist Stammpublikum weggeblieben. Von der C-Base ist kaum jemand zu sehen. Eine kleine Umfrage bestätigt „den C-Base-Leuten ist das mittlerweile zu teuer geworden…“. Das sagt mir ein jahrelanger Teilnehmer. Natürlich kann ich das nur zu gut nachvollziehen. Weiter geht es.

Die Antennen hier kommen mir trotzdem irgendwie bekannt vor. Ja klar! Das sind die Werke von Offline-Horst von Freifunk! Die Freifunker sind natürlich nicht nur virtuell per WLAN dabei, sondern auch reell..

Beim nächsten Vortrag muss George N. Dafermos wegen eines Stromausfalls erst einmal eine halbe Stunde ohne Mikro auskommen. Seine Gedanken zu Patenten, Copyright und Lizenzen hatte ich auch schon einmal ähnlich irgendwann im Hinterkopf. Er beleuchtet jedenfalls einmal einen ganz anderen Aspekt in der Diskussion – nicht die Nutzer, sondern die Macher, die für die proprietären Softwareschmieden arbeiten. Softwarepatente sind auch eine Art der Ausbeutung der Programmierer meint er. Sein Beispiel ist natürlich abstrahiert und überspitzt, aber dennoch sehr einleuchtend: Wenn jemand z.B. für Microsoft arbeitet und dort Code produziert, kann er diesen nicht nach dem Ende seines Vertrags mitnehmen. Die Firma kann diesen Code jedoch unendlich weiterverwerten und profitiert somit unter Umständen noch jahrelang von der Arbeit. Durch proprietäre Lizenzen verbleiben alle Rechte bei der Firma. Der Programmierer darf seine Arbeit jedoch nicht weiterverwenden, da es sich jetzt um den proprietären Code dieser Firma handelt. Die These von Georgios also: Softwarepatente kontrollieren den Arbeiter der Zukunft. Er hat keine Rechte an seiner Arbeit. Über eine Lösung hat er danach nicht mehr diskutiert. Dafür reichte die Zeit nicht. Georgios war dann auch weg. Man hat ihm auch ein bisschen angesehen, dass der Abend zuvor wohl ein bisschen länger ging. Na ja, das Bier ist ja auch viel billiger in Berlin als in Griechenland.

Mehr Blogeinträge über den Kongress gibt es hier: https://events.ccc.de/congress/2005/wiki/Weblogs

Kategorien: 
Subscribe to RSS - chaos communication congress